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Saarbrücker Zeitung Oktober 2007

(...)
"Ja ist denn schon Silvester?", mögen sich die Zuhörer um Mitternacht gefragt haben,
als Pink Floyd Project seine gigantische Multimediaschau mit vielen Effekten
wirkungsvoll in Szene setzt.
Synthesizer "sägen", afrikanische Trommeln und fetzige Gitarrenriffs peitschen den
Rhythmus ins Publikum, die Energie der Musik scheint gewaltig.

(...)

Szene InSite 2007

Custard Pies & Pink Floyd Project in Bad Fredeburg
Ja, das war richtig klasse. Eine sehr gute und eine unglaubliche Tribute-Band zelebrierten
die gute alte Zeit der Rockmusik in der Fredeburger Kurhalle und eine Menge Fans,
vorwiegend etwas ältere Damen und Herren, haben dazu prima gefeiert.

Sozusagen ausser Konkurrenz und unangekündigt machte mit den Blueliners eine neue heimische Band den Auftakt.
Hätte ich gern gehört, aber die waren vor neun Uhr schon durch.

Offiziell ging's los mit den Custard Pies und unglaublichem Lärm - der Mensch am Mischpult
hatte wohl einen akuten Hörsturz, der von den Veranstaltern aber ganz schnell kuriert wurde.
In immer noch guter Lautstärke boten die drei! Musiker dann fast alles, was Led Zeppelin Fans brauchen.
Leider waren die schönen akustischen Songs nicht im Programm, dafür aber ziemlich viel original
mittsiebziger Gitarrengesülze, wirklich filigran und so, doch sowas dürfte auch Herrn Page schon
seit längerer Zeit recht peinlich sein... Aber egal, es hat absolut geil gerockt und Spass gemacht.

Die Damen und Herren vom Pink Floyd Project waren schier unglaublich.
Da hat einfach alles gestimmt. Näher am Original ist nur die CD oder eben Pink Floyd höchstpersönlich.
Dazu Topsound und 'ne gute Lightshow - Absolut empfehlenswert!

Mal wieder ein Top-Event von den Leuten vom Power of Rock - Da freut man sich schon auf's nächste Mal!

Power of Rock 2007

Nachbetrachtung Tribute-Konzert 12.Mai 2007

Am Samstag, den 12. Mai 2007 konnten wir dem rockbegeisterten Musikliebhaber ein besonderes Leckerbissen präsentieren,
2 der größten Bands der Rockgeschichte an einem Tag auf einer Bühne:

Custard Pies zelebrierten Led Zeppelin und The Pink Floyd Project huldigten dem Werk der Briten Pink Floyd.

Den Anfang des tollen Konzert-Events machten allerdings die „Blueliners“.

Die junge Bad Fredeburger Band mit Katja (20), David (17), Marcel (17) und Angelo (14) heizte dem Publikum
eine Stunde ordentlich ein. Mit einigen Coverstücken, aber auch eigenen Songs begeisterte
die erst seit 3 Wochen in dieser Besetzung bestehende Band die Zuhörer.

Gegen 20.45 Uhr enterten dann die „Custard Pies“ aus Münster die Bühne und zelebrierten sehr authentisch
den Sound von Led Zeppelin. Die Songs der Kultband der 70er Jahre wurden mit einer derartigen
Power und Filigranität von den 3 Musikern Pascal, Alex und Marco rübergebracht -
ein wahrer Hörgenuss für den echten Led Zeppelin-Fan.

Nach gut 2 Stunden Rock vom Feinsten und einer kurzen Umbaupause
begann dann die fantastische Show von „The Pink Floyd Project“.
Die 9 Musiker aus dem Saarland entführten die rund 600 Zuschauer auf eine Zeitreise des Schaffens
der Pioniere des Psychedelic-Rock und tauchten die Kurhalle mit einer superben Licht- und Lasershow,
sowie einem genialen Sound in die Atmosphäre eines echten Pink Floyd-Konzertes.

In 3 Sets wurden u. a. das komplette „Dark Side of the Moon“-Album von 1973 dargeboten,
sowie weitere Klassiker wie Shine on you crazy diamond (Part I-V), Sorrow, One of these days,
Wish you were here, Another Brick in the wall (Part 2), Comfortably Numb und Echoes gespielt,
um nur einige Highlights zu nennen.

Das Publikum wurde schließlich nach 3 Stunden und einem atemberaubenden Konzerterlebnis
der Band um Frank Altpeter glücklich und zufrieden in die vorgerückte Nacht entlassen.

Der Power of Rock e. V. bedankt sich ganz herzlich bei den 3 Bands und deren Crews, bei der Fa. Knecht,
also Markus Knecht und seinen Mannen, die für Sound-, Video- und Licht-Technik verantwortlich waren,
bei Rainer Drop fürs Mischen der Pies, sowie natürlich allen freiwilligen Helfern und besonders
dem Blues e. V. Schmallenberg für die hervorragende Bewirtung unserer Gäste.

INSIDE 2006 

Saarbrücker Zeitung September 2006

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Saarbrücker Zeitung 2004
 
 

 


Saarbrücker Zeitung vom 03.12.2004
Erinnerungen und Gänsehaut

Das "Pink Floyd Project" spielte die Songs der legendären Band in der Illipse

Die saarländische Coverband "Pink Floyd Project" ließ den Sound des Psychedelic Rock in der Illipse in Illingen aufleben. Fans aus ganz Deutschland waren angereist, um diesen musikalischen Flashback zu erleben.

Illingen. In der Illipse herrschte Rockkonzert-Atmosphäre: abgedunkelter Saal, auf der Bühne flirrende Lichteffekte und künstlicher Nebel. Wie eine große Familie schwelgten rund 600 Fans, darunter viele "Altrocker", mit Flaschenbier ausgerüstet, in Erinnerungen an "Pink Floyd", die Wegbereiter des "Psychedelic Rock". Bürgermeister Armin König begrüßte besonders herzlich die Gäste mit der weitesten Anreise.

Mega-Lichtshow

Sie waren aus Düsseldorf und Leipzig angereist, um die saarländische Coverband "Pink Floyd Project" zu hören. Nicht nur ihre Mega-Light-Show erinnerte an das Original. Auch die Musik war "sehr nah dran", wie viele Anhänger der legendären englischen Formation versicherten. Ihr Repertoire umfasst nicht nur alle Songs des Albums "Dark side of the moon" von 1973, sondern auch Highlights, wie "Another brick in the wall" oder "Wich you where here".
"Ich höre die Musik seit meiner Jugend. Sie ist richtig gut zum Abhängen", erklärte Reinhard Biesel aus Stennweiler. Hans-Rudolf Wagner aus Eppelborn (51) "hatte den ganzen Abend Gänsehaut vor Begeisterung". 1994 war Georg Szymanek aus Uchtelfangen auf einem "echten" Pink Floyd Konzert: "140 000 Leute waren auf dem Hockenheimring. Das vergisst man nie".
Über das Konzert in der Illipse äußerte er sich anerkennend: "Die Gruppe spielt sehr sauber und sehr authentisch." Thorsten Karl, mit 25 Jahren einer der jüngeren Konzertbesucher, meinte: "Die Songs werden von der Band originalgetreu wiedergegeben, manche Songs klingen sogar besser als das Original."
Dietmar Veit (47) aus Uchtelfangen ist überzeugt: "Alle Bands, die bisher Pink Floyd kopiert haben, waren nicht annähernd so gut." Zwei Mitglieder von "Instellar Overdrive" aus Wiesbaden fanden nur lobende Worte für ihre "Konkurrenz".

Viele ältere Songs

Franz-Peter Hahner stellte jedoch heraus: "Wir spielen altere Sachen von Pink Floyd." Fredo Ullrich aus Neunkirchen fand das Konzert "klasse". Der 51-Jährige bemängelte allerdings die fehlende Bestuhlung: "Vom langen Stehen tun mir die Knochen weh." Ein weiterer Kritikpunkt war mehrfach zu hören. Entweder sollte Rauchverbot erteilt werden oder genügend Aschenbecher bereitgestellt werden. Ausgetretene Kippen hinterlassen nämlich dauerhafte Spuren auf dem schönen Holzboden.

ets

 


Saarbrücker Zeitung vom 22.03.2004

KULTIGE PINK-FLOYD-MUSIK IN OBERLINXWEILER

Klang, Licht und Gefühl

Eine berühmte Band zu covern, ist immer ein Risiko. Umso erfreulicher, wenn das Experiment gelingt, wie im Falle des saarländischen Pink Floyd Projects:
Ihr Debüt-Konzert in Oberlinxweiler war eine würdige Hommage an die britische Kultband.

VON SZ-MITARBEITER SASCHA MÜLLER

Oberlinxweiler. Die über 550 "Pink Floyd"-Fans in der Mehrzweckhalle von Oberlinxweiler zeigten sich begeistert von der Show, die ihnen am Freitagabend von den neun saarländischen "Pink Floyd Project"-Musikern geboten wurde.
Ein Hauch jener "guten alten Zeit", als die britische Kult-Band die Pop-Musik revolutionierte, lag beim Debüt der neuen Pink-Floyd-Zelebrierer in der Luft. Die sphärischen, atmosphärisch dichten Songs von "Shine on you crazy diamond" bis hin zu "Hey you" verursachten Dank der handwerklichen Qualität der Bandmitglieder und dem sehr gut ausgesteuerten Sound genau jene starken emotionalen Effekte im Nervensystem, für die das Original berühmt war. Im Repertoire des Projects befinden sich neben dem kompletten "Dark side of the moon"-Album zahlreiche Highlights aus den übrigen Erfolgsalben von Pink Floyd. Auch die weniger meditativen, härteren Stücke aus "The Wall" wie der Schüler-Klassiker "Another brick in the Wall - Part 2" gehören als Kontrapunkt zum Programm. Beim trotzigen, berühmten Refrain "We don´t need no education" stimmte das Publikum mit ein - obwohl dieses Stück, gesanglich gesehen, das schwächste war: Sänger Frank Altpeter gelang es hervorragend, die ruhigen Stücke des großen Vorbilds zu interpretieren, nur beim trotzig-dreckigen Sound des "The Wall"-Dramas fehlte etwas der emotionale Druck. Aber diese kleine Schwäche konnte den Gesamteindruck des Auftritts nicht beeinträchtigen, zumal die beiden stimmgewaltigen Backgroundsängerinnen Jennifer Luther und Katharina Bill in ihren Beiträgen eine mitreißende Leistung boten.
Hinzu kamen die gut choreografierten Licht-Effekte, die den Vergleich mit wesentlich größeren Konzertveranstaltungen nicht zu scheuen brauchten - für das "Project" natürlich Ehrensache. War es doch das Vorbild "Pink Floyd", das jene Verbindung von Klang- und Lichteffekten im Musikgeschäft vorantrieben und schließlich zur Perfektion geführt hatte.
So kann der Start des "Pink Floyd Projects" nur als überaus gelungen bezeichnet werden: Denn gerade die Fans der britischen Avantgarde-Band reagieren recht sensibel darauf, wenn man die anspruchsvollen Musikstücke ihrer Pop-Götter nicht angemessen "rüberbringt". Die Pink Floyd-Fans in der praktisch ausverkauften Halle jedoch lobten die Leistung der Band mit ausgiebigem Applaus. Angereist waren sie zum Teil von recht weit her: Einzelne Besucher kamen gar aus Stuttgart, Luxemburg oder Holland. Auf das Konzert waren viele der von weither Angereisten durch den umfangreichen Informationsaustausch auf den Pink-Floyd-Fanseiten im Internet gestoßen. Dort läuft inzwischen eine Auseinandersetzung über ein eher unerfreuliches Thema: Der Kern der "Pink Floyd Projects", fünf Musiker, entstammt der früheren Cover-Band "Puls", die seit Ende der 90er Jahre "Pink Floyd" spielte. Zwei andere Mitglieder von "Puls" wollen unter dem alten Band-Namen weitermachen - Verwirrung der Pink-Floyd-Fans und Zwist unter den beiden Gruppen scheint programmiert.

Mehr Informationen im Internet:
www.pinkfloydproject.de